Einschulung der neuen Erstklässler

Am Samstag, dem 4.9.2021, wurden unsere neuen Erstklässlerinnen und Erstklässler in der Schule begrüßt.

Coronabedingt fanden die Einschulungsfeiern klassenweise statt. So gab es sowohl für die Klasse 1a (Seepferdchen) als auch die Klasse 1b (Rüben) jeweils einen Schulgottesdienst mit unserer Diakonie Ulrike Dageförde zum Psalm 31,9 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ und einem bunten Konfetti-Segen.

Im Anschluss daran ging es in die Lopautalhalle. Hier lauschten die Erstes den Darbietungen der 4. Klassen. Mit unserem Begrüßungslied „Wir sind die Grundschüler aus Amelinghausen“ und dem Lied „Wir sind füreinander da“.

Gemeinsam mit den neuen Klassenlehrerinnen Frau Lafrenz und Frau Materne ging es dann in die Klassenräume. Jedes Kind fand einen Sitzplatz und erlebte seine erste Schulstunde.

Wir freuen uns darauf euch alle ab Montag täglich in unserer Schule zu sehen!

Aktion „Gelbe Füße“ – Sicher auf dem Weg zur Schule

Pünktlich zum Start in die Ferien haben einige Lehrerinnen der Grundschule Amelinghausen mit tatkräftiger Unterstützung durch Eltern zukünftiger Erstklässler dafür gesorgt, dass alle Kinder in den Sommerferien den sicheren Weg zur Schule lernen können.

Entlang der B209 wurden „stehende“ gelbe Füße an den sichersten Überquerungstellen, wie den Fußgängerampeln und dem Fußgängerüberweg gesprayt. Außerdem signalisieren sie Stellen im Straßenverkehr, an denen die Kinder aufmerksam sein und besonders auf Autofahrer achten müssen.

„Gehende“ gelbe Füße weisen den Weg, auf dem die Schulanfängerinnen und Schulanfänger sowohl über die Straße „Am Bahndamm“/“Schulweg“ als auch „Zum Lopautal“ zur Grundschule gelangen.

Wir bitten alle Eltern zukünftiger Schulkinder mit ihren Kindern den sicheren Weg zur Schule zu üben, damit diese im September gut darauf vorbereitet sind, den Weg zur Schule selbstständig zu meistern!

Herzlichen Dank den Eltern, die uns so tatkräftig unterstützt haben.

Schreibwettbewerb: Abenteuerliches über Lüneburg

Viertklässler des Landkreises Lüneburg sollten die Lüneburger Stadtgeschichte neu erfinden. Dafür sollten sie einige Vorgaben des Salzmuseums nutzen und bestimmte Gegenstände, Figuren und Stadtmerkmale sollten in die Geschichte eingebaut werden.

Tammo und Noah aus der 4c gingen bei diesem Wettbewerb als Sieger einer der ersten drei Plätze hervor. Ihre Sage kann im Folgenden gelesen werden:

Die    Lüneburger      Salzsau

Vor mehr als tausend Jahren trug sich in einer einsamen Lüneburger Gegend, zwischen Kalkberg und Ilmenau, eine aufregende Begebenheit zu. Sie sollte das Leben der Lüneburger für immer verändern. 

Eines Tages kam ein Handelsschiff in den Lüneburger Hafen, aber auf den Lagerböden trieb sich ein diebischer Langfinger herum, um nach Lüneburg zu kommen. Er hatte vor, die wertvolle Salzschale zu stehlen. Aber sie wurde gut bewacht. Um das Museum standen überall Wachen. „Wie ich soll ich dort nur reinkommen?“, murmelte der Langfinger vor sich hin. Da hatte er eine Idee: „Wenn ich von vorne nicht reinkomme, gehe ich eben von unten.“, überlegte der Räuber. Er versuchte einen Tunnel ins Museum zu graben und es klappte. Am nächsten Tag war der Tunnel fertig. Gleich darauf schnappte er sich die wertvolle Salzschale. 

Die Wachen fanden den Tunnel nach zwei Wochen. Der Räuber hatte vor die Salzschale an einen Salzhändler in Bremen zu verkaufen. Ein Detektiv namens Kommissar Knorke kam langsam auf die Spur des Langfingers. Er merkte, dass er noch in Lüneburg war, weil wegen eines Unwetters niemand die Stadt verlassen durfte. Kommissar Korke forschte weiter und fand heraus, dass die Salzschale 2.000 Jahre alt ist, und einen Wert von 20.000 € hat. Der Langfinger hatte sich eine Mietwohnung im Lüneburger Hafen gemietet. Er wartete bis wieder Schiffe losfahren durften, damit er abhauen konnte. Aber Kommissar Korke war ihm auf den Fersen, er hatte Fußspuren entdeckt, die in Richtung Lüneburger Hafen führten. Er durchsuchte gerade ein Hotel an der Deichstraße. 

Der diebische Langfinger war aber schon weitergereist. Im Moment war der Langfinger auf einem Schiff und untersuchte die Salzschale. Aber plötzlich lag dort ein seltsamer Salzklumpen. Der Räuber stellte fest, dass es die Form eines Schweines hatte. Der Räuber überlegte, ob er die Salzsau von Bord schmeißen sollte, tat es aber doch nicht. „Vielleicht ist das ja auch Geld wert“, sagte der Räuber zu sich. Also machte er sich auf den Weg nach Lüneburg, um sich Essen zu kaufen, also kaufte er sich mit seinem letzten Geld ein Brot und Wasser. Der Kommissar folgte dem verdächtigen Mann, den er entdeckt hatte. Er folgte ihm bis in eine Gasse, wo er verschwand. „Wo ist er hin?“, fragte Kommissar Korke. Also ging Kommissar Korke zu sich nach Hause. 

Am nächsten Morgen wachte der Langfinger früh auf, um sich vom Acker zu machen. Kommissar Knorke war auch früh auf den Beinen, um den Langfinger endlich zu fassen. Heute will Kommissar Korke ihn schnappen, er hatte einen verdächtigen Mann entdeckt, der einfach nur in Lüneburg herumläuft und keinen festen Standort hat. Der Langfinger wusste nicht, was es mit der Salzsau auf sich hatte. Die Salzsau war von den Vorfahren von Lüneburg erschaffen worden, um damit eine Gegend in Lüneburg voller Salz zu verschlüsseln. Dort, wo die Vorfahren es begraben hatten, ging der Langfinger zufällig hin. Kommissar Knorke folgte seinem verdächtigen Mann unauffällig, er stellte sich mal hier, mal da hinter einen Baum, damit er keinen Verdacht schöpfte. Er folgte ihm in eine Salzfabrik. Er merkte aber, dass es nicht der Täter war, sondern einfacher Salzsieder. 

Also suchte er nach seinem zweiten Verdächtigen. Der Langfinger ging in den Wald, um sich auf einer Lichtung auszuruhen. Er bemerkte, dass etwas in der Salzsau glitzerte und Schwups war es dem Langfinger aus der Hand gefallen und zersplitterte auf einem Stein. Nur ein großes Stück war nicht zerbrochen. Der Langfinger erkannte eine Schrift. Dort stand schön: 

„Dort, wo sich der Hafen sich kreuzt, wird ganz viel Ruhm sein.“, 

las der Langfinger vor. „Das muss ich dem Bürgermeister erzählen!“, rief der Langfinger aufgeregt. Er wollte sagen, dass er den Kristall gefunden hatte. „Nanana, nicht so schnell!“, erklang Kommissar Knorkes Stimme hinter ihm. Oh Mann er hörte nur noch ein Handschellen klicken und eine Sirene und der Räuber wurde gefasst. Kommissar Knorke gab dem Bürgermeister den Stein und sie fanden den Vorrat an Salz, der bis heute immer noch abgebaut wird. 

Partnerschule des Naturcampus Bockum

Wir sind nun Partnerschule des Naturcampus Bockum!

Die Grundschule Amelinghausen ist seit Mitte Juni die erste Grundschule, die zur Partnerschule des NaturCampus Bockum wurde. Der Naturcampus Bockum ist ein, vom niedersächsischen Kultusministerium, anerkannter außerschulischer Lernstandort ganz in unserer unmittelbaren Nähe. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, das soziale Miteinander zu fördern, inklusive Begegnungsräume und Bildungsangebote zu schaffen, und somit Toleranz und Empathie zu stärken. Aus unserer Kooperation sollen zukünftig viele spannende Projekte entstehen. Dabei soll der Naturcampus Bockum als fester Ort für Aktivitäten eingebunden und somit auch verschiedenste Möglichkeiten zum naturnahen Lernen gefördert werden. Zudem sollen Verbindungen z.B. in Form von gemeinsamen AG-Angeboten oder auch Teamtrainings entwickelt werden. 

Aus der Kooperation wurde schon jetzt die Umsetzung eines tollen Projektes im Rahmen der Lernraum-Förderung ermöglicht. An insgesamt 9 Terminen hatten die Schüler*innen, der 1. – 3. Klassen, in der schulischen Betreuung die Möglichkeit, an dem Projekt Wolle teilzunehmen. Das Projekt stand unter der Leitung von Frau Anja Heiderich, die u.a. auch mit der Kunstschule Ikarus und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg zusammenarbeitet. Die Kinder haben auf praktische Weise das Thema Wolle, ihre Herkunft, sowie Verarbeitungsmöglichkeiten, nähergebracht bekommen. So gab es viel zu fühlen, zu riechen und auszuprobieren. Die Wolle wurde gewaschen, gekämmt, teilweise gefärbt und anschließend nass und auch trocken gefilzt. Sind das nicht wunderbare Waschbären?!

Sporttage in den Schuljahrgängen

In der Woche vom 21.-25.6.2021 konnten an unserer Schule in den einzelnen Klassenstufen „Sporttage“ durchgeführt werden.

Wie bei den Bundesjugendspielen ging es dabei darum, seine besten Leistungen im Werfen, Springen und Laufen abzurufen und damit möglichst viele Punkte zu sammeln.

Auch die Erstklässler waren dabei schon fleißig und zeigten ihr können. Am Ende liefen sie sogar noch 800 bzw. 1000 Meter um den Sportplatz. So konnten wir am 28.6. zahlreiche Ehren-, Sieger- und Teilnehmerurkunden verleihen.

Was für eine Leistung! Wir hoffen auf weitere sportliche Jahre mit unseren SchülerInnen!

Neue Rhythmisierung des Schultages ab September 2021

Achtung, Quarantäne!

Das Gesundheitsamt hat über die SchülerInnen der Klasse 1a eine Quarantänemaßnahme verhängt.

Die Eltern werden über die Schule und das Gesundheitsamt weitergehend informiert.

Eure Homesingingsong-Strophen

Was lange währt, wird endlich gut. Es tut mir leid, dass ich es erst jetzt schaffe, eure wundervolle Strophen des Homesinging-Songs zu veröffentlichen. Ich habe mich wirklich sehr über eure eigenen Strophen gefreut und war sehr gerührt. Die Strophen, die hier aufgeführt werden, sind nicht alle, die mich erreicht haben. Es sind Beispiele und einige Kinder wollten auch nicht, dass ihre Strophe veröffentlicht wird. Trotzdem ein herzliches Dankeschön für die zahlreichen Strophen, die mir abgegeben wurden an alle fleißigen Texter/innen und Sänger/innen. Singt und textet fröhlich weiter! Eure Frau Denzer.

Das Video stammt von Zoey aus der 4a.

Mylo 3b

Endlich mal in’ Urlaub, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf wieder wandern zu geh’n. Klettern, Baden, Radfahr’n, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Berge wieder zu seh’n.

Endlich mal in’ Urlaub, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf wieder Skifahren zu geh’n. Snowboard, Rodeln, Feiern, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Berge wieder zu seh’n.

Sophie 3b

Die Klasse zu sehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf in die Schule zu geh’n.Tanzen, Textil, Schwimmen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, Noah wieder zu seh’n.

Johanna 3b

Freunde wieder treffen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf in den Urlaub zu geh’n. Wandern geh’n, baden, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Tante wieder zu seh’n.

Frieda 3b

Eis essen gehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf ins Schwimmbad zu geh’n. Geburtstag feiern, Freunde treffen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Klasse wieder zu seh’n.

In den Heidepark fahren, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf zu Oma zu geh’n. Ohne Maske rumlaufen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, Myla wieder zu seh’n.

Josie 3b

In den Urlaub fahren, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf schwimmen zu geh’n. Pizza essen gehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, uns wieder zu seh’n.

Jonna 3b

Claudi wieder sehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf zu ihr zu geh’n. Ester wieder sehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, sie wieder zu seh’n.

Zoe 3b

Alle Kinder wiederseh’n das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf ins Schwimmbad zu geh’n. Alle Kinder wiederseh’n, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, uns zusammen wieder zu seh’n.

Leni 4a

Die Klasse wieder zu sehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf zur Schule zu geh’n. In die Klasse zu gehen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Freunde wieder zu seh’n.

Paul 2b

Keine Maske zu tragen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf ins Jumphaus zu geh’n. Zu Oma und Opa zu fahren, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Klasse (ganz) wieder zu seh’n.

Lisa 4a

Die Schulglocken dröhnen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf in die Schule zu geh’n. Meine Noten zu erhöhen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, Freunde wieder zu seh’n.

Myla 3b

Baden gehen, Freunde treffen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf in das Waldbad zu geh’n. Pommes-Mayo, Burger essen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, Mc Donalds wieder zu seh’n.

Juli 3b

Geburtstag mit ganz Vielen (feiern), das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf ins Schwimmbad zu geh’n. Bald nach Irland fliegen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, Janna wieder zu seh’n.

Oma, Opa zu besuchen, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf auf Partys zu geh’n. Kein Abstand mehr halten, das wär’ so schön! Wir freu’n uns schon darauf, die Familie wieder zu seh’n.

Schmetterlingsprojekt

Die Klasse 1b konnte sich in der Woche nach den Osterferien über „Haustiere“ im Gruppenraum freuen. Elf reiskorngroße Raupen waren in Aufzuchtsbehältern angekommen.

In Windeseile fraßen die Raupen das mitgelieferte Futter und wurden immer größer und dicker. Das konnten wir genau beobachten und in unserem Schmetterlingsforscher-Heft notieren.

Dann ging es ganz schnell. Erste Raupen suchten sich einen Platz am Flies unter dem Deckel und hängten sich daran. Schnell war zu erkennen, dass sie sich nun verpuppen wollten. Und so bauten sie sich innerhalb weniger Tage einen Kokon.

Nach dem langen Himmelfahrtswochenende war es dann so weit. Die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling war vollzogen und die ersten Distelfalter flatterten in der Voliere. Also mussten wir Abschied nehmen. Wir brachten die Volieren an ein sonniges Plätzchen im Schulgarten und beobachteten, wie die Distelfalter davonflogen.

Distelfalter in der Voliere

Doch wer hätte das gedacht, einigen gefiel es so gut in den Volieren, dass sie gar nicht davonflattern wollten.

Distelfalter im Schulgarten

Neue Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Amelinghausen

Liebe Eltern, 

ich möchte mich in diesem Zuge gerne bei Ihnen vorstellen. 

Ich heiße Lea-Sophie Dageförde und bin seit Mai die neue Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Ihres Kindes. 

Zu meinen Aufgaben als Schulsozialarbeiterin gehören in erster Linie das Beraten, Begleiten und Unterstützen. 

Konkret bedeutet dies, dass ich bei allen kleinen und großen Sorgen und Herausforderungen von der Seite Ihres Kindes oder auch von Ihnen, ein offenes Ohr habe, Unterstützung biete und bei weiterem Bedarf auch ergänzende Hilfen vermitteln kann. 

Die Beratung ist dabei freiwillig und unterliegt der Schweigepflicht. 

Außerdem gehört auch die Präventionsarbeit zu meinen Aufgaben. Hier können hoffentlich bald wieder viele spannende Projekte stattfinden. 

Sollten Sie Anliegen haben oder Unterstützung wünschen, kontaktieren Sie mich gerne telefonisch unter der 04132- 9309015 oder per Mail unter: 

l.dagefoerde@grundschule-amelinghausen.de

Ich freue mich darauf Sie (hoffentlich bald auch mal persönlich) kennenzulernen. 

Viele Grüße 

Lea-Sophie Dageförde 

– Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin – 

Grundschule Amelinghausen 

Zum Lopautal 14 

21385 Amelinghausen 

Tel.: 04132-9309015

Wechselmodell im Juni

Liebe Eltern,

für den Monat Juni werden die Kinder der roten bzw. grünen Gruppe an den mit der jeweiligen Farbe markierten Tagen Präsenzunterricht haben, sofern wir uns weiterhin in Szenario B befinden.

Wechselmodell Unterrichtstage für rote/grüne Gruppe

Neue Rundverfügung!

Regionales Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg

An alle öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, Schulen in freier Trägerschaft und an die Tagesbildungsstätten im Zuständigkeitsbereich des Regionalen Landesamtes fürSchule und Bildung Lüneburg

Rundverfügung Nr. 15/ 2021

Zur Anwendung der Niedersächsischen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) vom 30. Oktober 2020 (Nds.GVBl. S. 368), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 9. April 2021, Online gestellt und somit verkündet am 9. April 2021 https://www.niedersachsen.de/verkuendung .

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Anwendung der o.a. Verordnung ergehen folgende Hinweise: Maßgeblich für einen Szenarienwechsel von C nach B oder B nach C ist grundsätzlich eine öffentlich bekannt zu gebende Allgemeinverfügung des jeweiligen Landkreises oder der jeweiligen kreisfreien Stadt.

Sobald der jeweils zuständige Landkreis oder die jeweils zuständige kreisfreie Stadt bekannt gegeben hat, dass aufgrund des jeweils dauerhaften Überschreitens oder Unterschreitens des Inzidenzwertes von 100 der Schulbesuch untersagt oder wieder zulässig ist, ist der Wechsel für den Fall des Wechsels in Szenario C am übern.chsten Werktag und für den Fall des Wechsels in Szenario B an dem bekannt gegebenen Tag zu vollziehen.

1. Szenario B (Schule im Wechselmodell) An allen Schulen finden der Unterricht, außerunterrichtliche Angebote der Ganztagsschule sowie sonstige schulische Veranstaltungen grundsätzlich in geteilten Lerngruppen statt.

2. Szenario C (Untersagung des Schulbesuchs) Wenn in Bezug auf das Gebiet des Landkreises oder der kreisfreien Stadt, in dem die Schule gelegen ist, die 7-Tage-Inzidenz a) an drei aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 100 beträgt, und b) diese Überschreitung nach Einschätzung des zuständigen Landkreises oder der zuständigen kreisfreien Stadt von Dauer ist, so setzen diese durch öffentlich bekannt zu gebende Allgemeinverfügung fest, dass ab dem übern.chsten Werktag der Schulbesuch untersagt ist. Von der Untersagung ausgenommen sind der Schulbesuch für schriftliche Arbeiten und Abschlussprüfungen sowie 1. der 9. und der 10. Schuljahrgang, soweit an der Schule in diesen Schuljahrgängen im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind, 2. der Sekundarbereich II, soweit an der Schule in Lerngruppen dieser Schuljahrgänge im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind, 3. die Schuljahrgänge 1 bis 4 und 4. die Förderschulen im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und die Tagesbildungsstätten. Der Unterricht, außerunterrichtliche Angebote der Ganztagsschule sowie sonstige schulische Veranstaltungen der von der Untersagung ausgenommenen Schuljahrgänge finden grundsätzlich in geteilten Lerngruppen nach Absatz 1 statt.

Sobald a) der Schwellenwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist, und b) diese Unterschreitung nach Einschätzung des zuständigen Landkreises oder der zuständigen kreisfreien Stadt von Dauer ist, erklären diese durch öffentlich bekannt zu gebende Allgemeinverfügung, ab wann der Schulbesuch (alle Schuljahrgänge) wieder zulässig ist. Es ergehen dazu folgende verbindliche Weisungen an die Schulen in öffentlicher Trägerschaft: a) Lerngruppen, die einschließlich Lehrkraft, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schulbegleitungen, die maximale Personenzahl von 16 nicht überschreiten, müssen nicht geteilt werden. Lerngruppen, die die maximale Personenzahl von 16 überschreiten (z.B. Schuljahrgang 13), können nur fortgeführt werden, wenn aufgrund der räumlichen Gegebenheiten gewährleistet ist, dass das Abstandsgebot eingehalten wird. b) Schriftliche Arbeiten können im Szenario B in allen Schuljahrgängen, im Szenario C nur in der gymnasialen Oberstufe, in den Abschlussjahrgängen 9 und 10 sowie an den berufsbildenden Schulen als abschlussrelevante Arbeit in der Schule geschrieben werden. Für die Gewährleistung des Abstandsgebotes ist in diesem Fall ausnahmslos Sorge zu tragen. Es ist auch zulässig, die schriftlichen Arbeiten außerhalb der üblichen Unterrichtszeiten (z.B. am Nachmittag) zu schreiben. Die Belange der Schülerbef.rderung sind zu berücksichtigen. c) An von der Unterrichtsuntersagung ausgenommenen offenen Ganztagsschulen findet kein Nachmittagsangebot statt. Angebote an von der Unterrichtsuntersagung ausgenommenen teilgebundenen und vollgebundenen Ganztagsschulen an Tagen mit für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtendem Ganztagsangebot können weiterhin stattfinden, allerdings nur unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. d) Das Niedersächsische Kultusministerium ermöglicht allen Schülerinnen und Schülern in der Präsenzphase im Szenario B die Befreiung von der Präsenzpflicht im Unterricht. Die Befreiung durch die Schülerinnen und Schüler selbst erfolgen. Während der Befreiung von der Präsenzpflicht nehmen die Schülerinnen und Schüler am Distanzlernen bzw. am Distanzunterricht teil.

Die Inanspruchnahme der Notbetreuung kommt in diesem Fall nicht mehr in Betracht. Von der Befreiung der Präsenzpflicht ausgenommen ist die Teilnahme an schriftlichen Arbeiten, die auch außerhalb der üblichen Unterrichtszeiten geschrieben werden können. Die rechtliche Grundlage für die Befreiung von der Präsenzpflicht ergibt sich aus den Ergänzenden Bestimmungen zum Rechtsverhältnis zur Schule und zur Schulpflicht, hier: §§ 58 bis 59a, §§ 63 bis67 und § 70 Niedersächsisches Schulgesetz (NSchG), RdErl. d. MK v. 1.12.2016 (SVBl. S. 705). e) Die Verwaltungsregelung / Härtefallregelung für Lehrkräfte mit vulnerablen Angehörigen gilt weiterhin:

– Befreiung von der Präsenzpflicht für Landesbedienstete im Schuldienst, die mit Kindern in häuslicher Gemeinschaft zusammenleben, bei denen gemäß Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besteht (veröffentlicht auf Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums).

f) Schulleitungen, Lehrkräfte sowie sonstige schulische Bedienstete im Landesdienst haben während der Untersagung des Schulbesuchs grundsätzlich gemäß ihres individuellen Stundenoder Einsatzplans ihrer Unterrichtsverpflichtung zu Hause oder in der Schule nachzukommen oder außerunterrichtliche Aufgaben, z.B. die Notbetreuung, zu gewährleisten. Die Schulleitung kann in eigener Verantwortung entscheiden, ob Lehrkräfte – insbesondere auch Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte – mit Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden. Der Einsatz von vulnerablen Beschäftigten erfolgt entsprechend den Ausführungen im Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Schule. e) Verbeamtete Lehrkräfte behalten während der Untersagung ihren Anspruch auf Besoldung. Die Unterrichtsuntersagung betrifft den unterrichtlichen Teil der Arbeitszeit der Lehrkräfte in der Schule. Die durch die Unterrichtsuntersagung ausfallenden Unterrichtsstunden gelten im Sinne des § 4 Abs. 2 Nds. ArbZVO-Schule als erteilt. Die Arbeitszeitregelungen für verbeamtete Lehrkräfte gelten (gem. § 44 TV-L) für tarifbeschäftigte Lehrkräfte entsprechend. f) Solange der Schulbesuch untersagt ist, ist für Kinder im Schulkindergarten und für Schülerinnen und Schüler in der Regel der Schuljahrgänge 1 bis 6 in der Zeit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr eine Notbetreuung zu gewährleisten. Über diesen zeitlichen Rahmen hinaus kann eine zeitlich erweiterte Notbetreuung an Ganztagsschulen stattfinden. Die Notbetreuung ist auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse tätig ist. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen, wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten. Für die Notbetreuung an Schulen gelten die Vorgaben des Szenarios B. Das heißt, die Gruppen dürfen die maximale Größe von 16 Personen (wie im Szenario B auch für die Lerngruppen gültig) nicht überschreiten und das Einhalten der Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) sowie der Hygieneregeln muss gewährleistet sein. Den Schulen in freier Trägerschaft wird empfohlen, sich an diesen Weisungen zu orientieren. 2. Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft bei Ausnahmen von der Untersagung des SchulbesuchsGemäß Niedersächsischer Corona-Verordnung besteht für alle Schuljahrgänge, die von der Untersagung des Schulbesuchs ausgenommen sind, einschließlich des Primarbereichs und unabhängig von einer Inzidenz oder einer Betroffenheit eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungauch im Unterricht am Sitzplatz. Abweichend hiervon darf die Mund-Nasen-Bedeckung in den Schuljahrgängen 1- 4 abgenommen werden, soweit und solange die pflichtige Person einen Sitzplatz eingenommen hat und der Mindestabstand dauerhaft eingehalten werden kann. Weiterhin gilt die Verpflichtung außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen eine Mund-Nasen-Bedeckung in von der Schule besonders gekennzeichneten Bereichen, in denen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten die Einhaltung des Abstandsgebots nicht gewährleistet werden kann, zu tragen. Es ergehen dazu folgende verbindliche Weisungen an die Schulen in öffentlicher Trägerschaft: a) Personen, denen aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung zum Beispiel einer schweren Herz- oder Lungenerkrankung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, sind von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen. b) Soweit bei der Schule ein Befreiungstatbestand von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen- Bedeckung glaubhaft gemacht wird, muss sich aus einem aktuellen Attest oder einer aktuellen vergleichbaren amtlichen Bescheinigung nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennende gesundheitliche Beeinträchtigung auf Grund des Tragens der Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht alsbald zu erwarten ist und woraus diese im Einzelnen resultiert. Wenn relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu benennen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage die attestierende Ärztin oder der attestierende Arzt zu ihrer oder seiner Einschätzung gelangt ist. c) Die Mund-Nasen-Bedeckung kann im Unterricht kurzzeitig von einzelnen Personen abgenommen werden, wenn dies zwingend für die Unterrichtsziele erforderlich ist, z.B. im Sprachunterricht oder im Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, insbesondere im Förderschwerpunkt Sprache. Im Sportunterricht kann ebenfalls vom Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung abgesehen werden, wenn die Vorgaben für den Schulsport im Übrigen eingehalten werden. d) Die Atteste bzw. vergleichbaren amtlichen Bescheinigungen dürfen nicht in die Schülerakte bzw. Personalakte aufgenommen werden. Es ist ausreichend, wenn in der betreffenden Akte vermerkt wird, dass ein aktuelles Attest oder eine vergleichbare aktuelle amtliche Bescheinigung vorgelegt wurde. e) Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht nicht bei der Ausführung berufsbezogener, dauerhafter schwerer körperlicher Tätigkeit, bei der Sportausübung, während Abschlussprüfungen, Klausuren und Klassenarbeiten, solange die Personen einen Sitzplatz eingenommen haben und das Abstandsgebot von 1,5 m eingehalten wird. Bei der Nutzung vonSpielplatzgeräten und beim Sport dürfen keine Schals, Halstücher oder stabile Baumwollmasken, die mit Bändern am Hinterkopf zugeschnürt werden, als Mund-Nasen-Bedeckung verwendet werden. Es besteht die Gefahr des Hängenbleibens. Insbesondere im Primarbereich ist auf diese Gefährdung im Rahmen der Aufsichtspflicht zu achten. Den Schulen in freier Trägerschaft wird empfohlen, sich an diesen Weisungen zu orientieren.

3. Testungen

Zutrittsverbot in Schulen ohne Nachweis eines negativen Testergebnisses

a) Allen Personen ist während des Schulbetriebes der Zutritt zum Gelände von Schulen untersagt,wenn sie nicht durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Testergebnis nachweisen, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorliegt. Das Zutrittsverbot gilt auch für die Notbetreuung. Das Zutrittsverbot gilt nicht, wenn unmittelbar nach dem Betreten des Geländes der Schule ein Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt wird. Die Ausstellung der ärztlichen Bescheinigung und die Durchführung des Tests dürfen nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Bei den Tests muss es sich entweder aa) um eine molekularbiologische Untersuchung mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCRTestung), oder bb) um einen PoC-Antigen-Test zur patientennahen Durchführung, der die Anforderunge nach § 1 Abs. 1 Satz 5 der Coronavirus-Testverordnung vom 8. März 2021 (BAnz AT 09.03.2021 V 1) erfüllt, handeln.

b) Abweichend von a) genügt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, an der Schule tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sinne des § 53 des Niedersächsischen Schulgesetzes, Personen im Rahmen der Hilfen zu einer Schulbildung nach § 75 und § 112 Abs. 1 Nr. 1 des Neunten Buchs des Sozialgesetzbuchs (SGB IX) und § 35 a SGB VIII in Verbindung mit § 75 und § 112 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB IX (Schulbegleitungen) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tagesbildungsstätten neben den in den o.a. Buchst. aa) und bb) aufgezeigten Möglichkeiten auch der Nachweis der zweimaligen Durchführung pro Woche eines Testes zur Eigenanwendung (Selbsttest), der durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen und auf der Website https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/Antigentests/_node.html gelistet ist.

Ergibt eine Testung (Laienselbsttest) einen Verdacht für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, haben die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, an der Schule tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Schulbegleitungen die Schulleitung darüber zu informieren. Ergibt eine Testung (Laienselbsttest) einen Verdacht für das Vorliegen einer Infektion mit demanderen Schülerin und jedem anderen Schüler der Lerngruppe der Zutritt zum Schulgelände durchgeführt sein muss, den Nachweis eines negativen Testergebnisses erbringt (siehe dazu nachfolgend Buchst. j). Lehrkräfte sind hiervon ausgenommen.

Das Zutrittsverbot gilt nur in Bezug auf die Schulen, in denen für die o.a. Personen Selbsttests (Laienselbsttests) in hinreichender Zahl zur Verfügung stehen. Personen in Notfalleinsätzen der Polizei, der Feuerwehr, eines Rettungsdienstes und der technischen Notdienste ist der Zutritt zu einem Schulgelände während des Schulbetriebs nicht untersagt. Es ergehen dazu folgende verbindliche Weisungen an die Schulen in öffentlicher Trägerschaft: a) Im Eingangsbereich des Geländes der Schule sind entsprechende Hinweise auf die Nachweispflicht anzubringen. Das Zutrittsverbot darf von der Schulleitung im Rahmen des Hausrechtes ausgesprochen werden. b) Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte (einschließlich Gestellungslehrkräfte), Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schulassistentinnen und Schulassistenten, Personal des Schulträgers, Personal von Kooperationspartnern, Schulbegleitungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tagesbildungsstätten können ihrer Nachweispflicht durch die Durchführung sogenannter Selbsttests (Laienselbsttests) regelmäßig zweimal pro Woche vor Schulbeginn (zu Hause) nachkommen (z.B. montags und mittwochs oder dienstags und donnerstags). Die Schule bestimmt die Testtage in eigener Verantwortung. Die Regelung ist auf Freiwilligendienstleistende an der Schule entsprechend anzuwenden.

c) Alternativ kann ausnahmsweise (z.B.: Testung zu Hause fehlgeschlagen) und unter dem Vorbehaltausreichender Kapazitäten der Nachweis auch durch einen Laienselbsttest unter Aufsicht der Schule geführt werden. Die Schulen stellen dafür einen separaten Raum und Aufsichtspersonal zur Verfügung. Auch bereits geimpfte Lehrkräfte bzw. Personen unterliegen der Nachweispflicht.

d) Mit schriftlicher Einwilligung eines Erziehungsberechtigten dürfen Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler bei der Durchführung des Selbsttests unterstützen.

e) Den Schülerinnen und Schülern, den Landesbediensteten und den Gestellungslehrkräften an öffentlichen Schulen, den Freiwilligendienstleistenden, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Tagesbildungsstätten werden von der Schule wöchentlich für die Folgewoche jeweils zwei kostenlose Testkits (Laienselbsttests) für die Selbsttestung außerhalb der Schule (zu Hause) ausgehändigt (gilt für Tagesbildungsstätten voraussichtlich ab 16. KW).

f) Erziehungsberechtigte, Küchenpersonal, Handwerker, sonstige Dritte, die während des Schulbetriebes das Schulgelände betreten, führen den Nachweis durch einen aktuellen eigenfinanzierten/arbeitgeberfinanzierten PCR-Test / PoC-Antigen-Test oder eine vergleichbare ärztliche Bescheinigung, die jeweils nicht älter als 24 Stunden sein dürfen. Jedes Testzentrum verfügt über ein Dokumentationssystem. Nach einem Schnelltest (PoCAntigen-Test) bekommt die oder der Getestete ein Zeugnis, auf dem u.a. angegeben wird, wer, bei wem, wann, mit welchem Ergebnis getestet wurde. Ähnliche Zeugnisse halten Apotheken und Arztpraxen vor. Wenn in der Schule kein Schulbetrieb (einschließlich Ganztag, Konferenzen, Notbetreuung pp.) stattfindet und kein Kontakt zu Schülerinnen und Schülern oder schulischem Personal besteht (z.B. am späten Abend, Wochenende, Ferien), gilt die Testpflicht (z.B. für Reinigungsdienst) nicht. Gleiches gilt für außerschulische Aktivitäten in Schulgebäuden wie zum Beispiel Ratssitzungen, Gremiensitzungen in der Schulaula, Vereinssport oder Nutzung des Schulhofes als öffentlicher Spielplatz außerhalb des Schulbetriebes.

g) Der Nachweis des negativen Testergebnisses (Laienselbsttests) der Schülerinnen und Schüler (analog oder digital) ist der Schule schriftlich vor Unterrichtsbeginn am Testtag von einem Erziehungsberechtigten oder bei volljährigen Schülerinnen und Schülern durch Eigenerklärung zu bestätigen. Schulen können auch die Vorlage des benutzten Testkits zum Nachweis verlangen.Lehrkräfte erbringen den Nachweis gegenüber der Schulleitung oder einer von ihr benannten Person.

h) Soweit bei der Schule ein Befreiungstatbestand von der Nachweispflicht glaubhaft gemacht wird, muss sich aus einem aktuellen Attest oder einer aktuellen vergleichbaren amtlichen Bescheinigung nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennende gesundheitliche Beeinträchtigung aufgrund des Laienselbsttests (Abstrich im vorderen Nasenbereich) alsbald zu erwarten ist und woraus diese im Einzelnen resultiert. Alternativ kann auch die Möglichkeit angeboten werden, den Nachweis durch einen zugelassenen „Spucktest“ oder zugelassenen „Lollytest“ zu erbringen, soweit diese an der Schule vorhanden sind. Die Schule ist unter diesen Voraussetzungen im Ausnahmefall berechtigt, Spucktests oder Lollytests aus dem Schulbudget zu finanzieren. Nur wenn ein aktuelles aussagekräftiges Attest oder eine aktuelle vergleichbare amtliche Bescheinigung vorliegt und keine Spucktests oder Lollytests an der Schule verfügbar sind, gilt das Zutrittsverbot nicht.

i) Bei einem positiven Testergebnis des Laienselbsttests haben die Betroffenen (Schülerinnen und Schüler, Landesbedienstete, Freiwilligendienstleistende, Personal des Schulträgers,Personal von Kooperationspartnern sowie Schulbegleitungen) umgehend die Schulleitung zu informieren. Die Schule informiert das Gesundheitsamt. Die Betroffenen sollen zu Hause bleiben und Kontakt zu einem Arzt (bei Kindern: Kinder- und Jugendarzt) aufnehmen, um einen PCR-Test zu veranlassen. Wenn die Selbsttestung in der Schule vorgenommen wurde, muss die Schule das dafür vorgesehene Formular als Meldung an das Gesundheitsamt benutzen. Soweit keine anderweitige Anordnung des Gesundheitsamtes besteht, darf die Schülerin oder der Schüler nach einem negativen PCR-Test wieder am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen. Bei einem positiven PCR-Test übernimmt das Gesundheitsamt das Fallmanagement. Bei einem Positiv-Test in der Schule muss die Schülerin oder der Schüler in der Schule abgesondert und unverzüglich abgeholt werden. Von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel soll in diesem Fall abgesehen werden. Soweit die Schülerin oder der Schüler nicht abgeholt werden kann, behält die Schule die Aufsichtspflicht bis zur Abholung.

j) Ergibt die Selbsttestung (Laienselbsttest) das Vorliegen eines Verdachtes einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem Schüler einer Lerngruppe, so ist jeder anderen Schülerin und jedem anderen Schüler der Lerngruppe der Zutritt zu dem Schulgelände untersagt, bis sie oder er durch einen aktuellen Test, der nach der Untersagung durchgeführt sein muss, den Nachweis eines negativen Testergebnisses erbringt. Dieser Nachweis kann zum Beispiel durch einen Laienselbsttest an demselben Tag vor Unterrichtsbeginn geführt werden. Der aktuelle Test bei positivem Testbefund findet nur einmalig am nächsten Tag, danach wieder regelmäßig im Rhythmus der Schule statt. Beispiel: Mittwoch: Testung einer Lerngruppe mit durchgehend negativem Ergebnis. Mittwochnachmittag testet sich ein Schüler der Lerngruppe (privat) ein weiteres Mal, diesmal mit positivem Ergebnis. Konsequenz: Für Präsenzunterricht am Donnerstag/oder Freitag muss durch die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe ein neuer tagesaktueller Nachweis erbracht werden.

k) Am Tag unmittelbar vor Abschluss- oder Abiturprüfungen findet kein Präsenzunterricht für die entsprechende Lerngruppe statt.

l) Wenn Schülerinnen und Schüler oder deren Erziehungsberechtigte weder ein negatives Testergebnis noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtvorliegen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis am von der Schule festgelegten Testtag vorlegen, ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Schülerinnen und Schüler müssen die Lernzeit im Distanzlernen verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt.

m) Wenn Schülerinnen und Schüler oder deren Erziehungsberechtigte weder ein negatives Testergebnis noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtvorliegen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis am von der Schule festgelegten Testtag vorlegen, ist auch eine Teilnahme an den Abschluss- oder Abiturprüfungen nicht möglich. Eine Nichtteilnahme ist als unentschuldigtes Fehlen zu bewerten.

n) Der Bedarf an Schnelltests für die jeweilige Schule ergibt sich aus der Zahl der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Basis von zwei Tests pro Person und Woche. Die Auslieferung ist zunächst auf einen Zeitraum von fünf Wochen ausgerichtet (15. bis 19. Kalenderwoche). Die zur Verfügung gestellten Tests stellen den Bedarf sicher und müssen von den Schulen für die fünf Wochen entsprechend eingeteilt werden. Die Auslieferung erfolgt in Paketen zu je 250 Tests. Zur Schonung der Finanzen und Ressourcen werden in den fünf Wochen die Zulieferungen angepasst. Das beinhaltet, dass ggf. keine oder eine unterschiedliche Zahl von Paketen in den fünf Wochen an die jeweilige Schule geliefert werden. Eine Nachbestellung beim Landeslogistikzentrum Niedersachsen ist nicht möglich. Abhängig von der Marktlage können unterschiedliche Selbsttests von verschiedenen Herstellern in den nächsten Wochen an die Schulen geliefert werden. Die Anwendung der verschiedenen Schnelltests ist den jeweils beigefügten Beschreibungen zu entnehmen. Der 12. April 2021 kann für die Schülerinnen und Schüler als „Abholtag“ genutzt werden. Die Notbetreuung ist jedoch auch am 12. April 2021 zu gewährleisten. Den Schulen in freier Trägerschaft wird empfohlen, sich an diesen Weisungen zu orientieren.

3. Untersagung von Schulfahrten für Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft

Schulfahrten sind untersagt. Schulfahrten in diesem Sinne sind Schulveranstaltungen, die mit Fahrtzielen außerhalb des Schulstandortes verbunden sind, mit denen definierte Bildungs- und Erziehungsziele verfolgt werden; dazu zählen auch Schüleraustauschfahrten und Schullandheimaufenthalte sowie ebenfalls unterrichtsbedingte Fahrten zu außerschulischen Lernorten. Diese Rundverfügung 15 / 2021 ersetzt die Rundverfügung des RLSB Lüneburg 10 / 2021 vom 6. März 2021 und 11/ 2021 vom 8. März 2021 sowie 12/ 2021 vom 13. März 2021. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige schulfachliche Dezernentin oder Ihren zuständigen schulfachlichen Dezernenten oder an die für Sie zuständige Servicestelle in dem zuständigen Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Lüneburg.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrage

(Diese Rundverfügung wurde elektronisch erstellt und trägt keine Unterschrift.)

Homesinging-Song

Der Homesinging-Song inklusive eines herzlichen Danks an die Eltern im Homeschooling! Haltet durch!

Damit eure Stimmen während des Homeschoolings nicht „einrosten“, hat Frau Denzer für euch ein Lied geschrieben, Frau Materne hat sich richtig ins Zeug gelegt und dazu dieses Video gedreht, Frau Lühr half auch mit und die Hellen Köpfe 4 haben Fotos dazu beigesteuert. Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten! 

Jetzt könnt ihr mitmachen! Hier ist euer Arbeitsauftrag:

Dies ist ein Bild des Dokuments, das ihr euch darunter herunterladen könnt.
Hier das Playback zum Mitsingen und eigenen Text einzufügen.

Wer seine eigene Strophe geschrieben hat, kann sie der Klassenlehrerin geben. Schreibt bitte unbedingt euren NAMEN mit auf das Textblatt. Wer mir die Strophe selbst vorsingen möchte (natürlich unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regeln), kann dies auf das Textblatt dazu schreiben und wir werden eine passende Gelegenheit finden.

witterungsbedingter Schulausfall

Der Landkreis Lüneburg teilt mit, dass der Präsenzunterricht am heutigen Montag, 8.2.2021, witterungsbedingt ausfällt.

Termine

  • Elternabende der Klassen 3a und 3b
    20. September
  • Elternabend der Klasse 4a
    20. September
  • Aktionstag „SOS-Hof Bockum“ (Klassen 3 und 4)
    21. September
  • Elternabend 4b
    27. September
  • Elternabend 2b
    30. September
  • Fachkonferenzen (De, SU, RU, En)
    4. Oktober
  • Elternabend 2a
    4. Oktober
  • Fachkonferenzen (Ma, Sp, KTW, Mu)
    11. Oktober
Anschrift

Grundschule Amelinghausen
Zum Lopautal 14
21385 Amelinghausen

Kontakt

Telefon: 04132 - 270
Fax: 04132 - 930350
E-Mail: buero@grundschule-amelinghausen.de