Auf jede Note kommt es an
Zwanzig Augenpaare sind weit offen, Münder teilweise auch. Man könnte eine Stecknadel fallen hören.
Selbst die „wilden Schulhofkerle“ sind plötzlich still. Alle lauschen gespannt…
Nein, das war keine Filmvorführung und auch nicht die Präsentation eines neuen Computerspiels, wie man im Zeitalter der Mediendominanz vermuten könnte. Es geschah so am Musiktag, als insgesamt 40 Kinder aller Klassenstufen ihre Instrumente vorstellten. Im 10-Minuten-Takt wurden klassenweise die Stationen gewechselt. Aus jeder Instrumentenfamilie waren Vertreter zu hören. Jedes Kind spielte mindestens ein geübtes Stück vor. Dann wurden mit Hilfe eines Fragebogens den Spielern Details zu den Instrumenten entlockt.
Den Zuhörern hat es viel Spaß gemacht! Vielleicht wurden einige angeregt, sich selbst auch an das Erlernen eines Instruments heranzuwagen. Den Instrumentalisten hat es auch Freude bereitet. Stolz zeigte sich auf den Gesichtern, etwas ganz Besonderes zu können, für das sich das ausdauernde Üben lohnt.
Und daher werden wir auch in zwei Jahren den Musiktag auf diese Weise wiederholen, wie es in unserem Schulprogramm beschlossen ist. Zum Schluss eine Idee: Könnten wir nicht im nächsten Jahr eine ähnliche Vorstellungsrunde mit Vertretern der Elternschaft und ihren Instrumenten durchführen? Also Mütter und Väter: Holt mal wieder die Gitarre raus, putzt die Blockflöte, zieht neue Saiten auf die Geige… Wir sind gespannt, ob es klappt!






